Komiker brauchen einen starken öffentlichen Dienst
Die Romande Union des Humors schließt sich der Kampagne gegen die Initiative „200 Francs reichen!“ an.
Die Schweizerische Rundfunkgesellschaft (SRG SSR) setzt bereits einen Sparplan um, vor allem aufgrund der Senkung der Rundfunkgebühr auf 300 Franken für Haushalte bis 2029 und einer Ausweitung der Befreiung für Unternehmen.
In diesem Kontext würde die Initiative – die eine deutliche Senkung der Rundfunkgebühr für Haushalte und eine vollständige Befreiung für Unternehmen vorsieht – die Situation erheblich verschärfen. Die Ressourcen der SRG SSR würden weiter reduziert, diesmal um die Hälfte. Es wird befürchtet, dass die Annahme dieser Initiative folgende Folgen hätte:
– Schwere kulturelle Verarmung: weniger Sichtbarkeit für Schweizer Produktionen, weniger audiovisuelle Produktionen, weniger Unterstützung für Veranstaltungen und Festivals sowie die Aufgabe von Koproduktionsabkommen wie dem Schweizerischen Audiovisuellen Pakt.
– Zahlreiche Arbeitsplatzverluste: nicht nur innerhalb der Schweizerischen Rundfunkgesellschaft (SRG SSR), sondern auch bei allen Subunternehmern und Partnern, insbesondere in kreativen und technischen Bereichen.
– Das Verschwinden von Sendungen, die sich großer Beliebtheit erfreuen – die Zuschauer haben natürlich unterschiedliche Geschmäcker.
– Die Gefahr, verlässliche Informationen zu verlieren und damit den nationalen Zusammenhalt und die Schweizer Demokratie zu gefährden.
– Ein Rückgang der Medienberichterstattung über Regionen mit sprachlichen Minderheiten.
Die erste GFS-Umfrage zur Initiative „200 Franken genügen“, die eine weitere Kürzung der Mittel für öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten zum Ziel hat, zeigt einen leichten Vorsprung für das „Nein“, doch der Ausgang bleibt ungewiss. Eine massive Mobilisierung ist jetzt unerlässlich!
Wenn Sie die Kampagne gegen diese Initiative unterstützen möchten, indem Sie Flugblätter in Kulturstätten, in der Nachbarschaft, in Ihren örtlichen Geschäften, Sportvereinen, Verbänden, Arztpraxen, Friseursalons oder auf öffentlichen Plätzen verteilen:
E-mail à la SSA (apo@ssa.ch) avec l’objet FLYER, en précisant l’adresse d’envoi et la quantité souhaitée. Par défaut, la SSA vous fera parvenir environ 80 exemplaires. Elle a également des affiches format A1, A2 ou A3 à disposition.
Öffentlich-rechtliche Rundfunk- und Medien spielen eine entscheidende Rolle für die Karrieren von Künstlern, die Schweizer Produktion und die Bereitstellung qualitativ hochwertiger Informationen in vier Sprachen. Also lasst uns wählen gehen … und mit der Öffentlichkeit kommunizieren! Wenn ihr einen Artikel oder eine Kolumne zu diesem Thema habt, lasst es uns wissen, wir teilen ihn gerne!

